Schokoladenplantage

Schokoladenplantage

Die Kakaobohnen werden auf zahlreichen Schokoladenplantagen auf der ganzen Welt unter schwierigsten Arbeitsbedingungen gezüchtet. Nachdem die Kakaobäume erntereif waren, wurden die reifen Früchte von den Arbeitern, die oftmals Sklaven waren, unter schlechten Arbeitsbedingungen geerntet. Eine Arbeitergewerkschaft gab es damals nicht und somit kümmerte sich auch niemand um die Einhaltung der Menschenwürde. Die Früchte wurden mit scharfen Messern in bis zu 12 Meter Höhe von den Bäumen geschlagen. Dabei mussten die Arbeiiter äußerst präzise vorgehen, damit sie sich selbst nicht gefährdeten. Die Früchte wurden dann eingesammelt und von den Arbeitern zur Weiterverarbeitung an die Sammelplätze gebracht. Dort wurden die Früchte von den Erntearbeitern durch einen präzisen Schlag geöffnet. Nachdem die Pulpa (eine weißliche Masse) entfernt wurde, kamen die Samen aus der Schale. Nachdem man die Samen gesammelt hatte, kamen sie auf der Schokoladenplantage zum Gären in Jutesäcke. Nach maximal 10 Tagen war die Fermentation fertig. Bevor die Kakaobohnen in die Welt versendet wird, wird sie für mehrere Tage in der tropischen Sonne getrocknet.